Zanvoort

Zandvoort
Haare kämen überflüssig. Der Wind ist so stark, dass eine Mütze und zusätzliche Kapuze notwendig sind. Eine Hose ohne extra wärmende Schicht führt hundertprozentig zur einer Blasen entzündung. Aber der Wind wiegt uns in unserem Wohnmobil Saft in den Schlaf. Du hörst ihn ein Lied vor sich hin singen, manchmal richtig aufheulend, das ab und wann von dem Lärm der vorbeifahrenden Autos unterbrochen wird. Abends gehen auch die Autofahrer schlafen, zu unserem Glück. Die Nacht ist ruhig. Morgens geht es wieder los, alle eilen zur Arbeit oder sonst wo und fahren an unserem Wohnmobil vorbei. So etwas hatten wir noch nicht. Xboy fand es jedenfalls sehr spannend. Er schaute lieber den Autos zu als auf der anderen Seite dem Meer. Er musste noch mehr staunen, als er am nächsten Tag die Rennstrecke sah. Abends gingen wir in die im Sommer bestimmt überfüllte Urlauberstadt. Saison ist zu Ende, so, dass nur wenige Restaurants offen hatten. Wir würden fündig und aßen in einem schäbigen Gebäude ein gut schmeckendes italienisches Mal. Das Meer erzählte uns seine Geschichten als wir morgens auf der Mauer saßen und es voller Ehrfurcht beobachteten. Tag zuvor sammelten wir ein paar Erinnerungsstücke und Holz für unsere Basteleien. Es war schön. In der Ferne das Horizont, was auch unseren irgendwie erweitert hat. Die Salzluft tat allen gut.