Das Coronading

Bis jetzt habe ich zu dem Thema Corona eher geschwiegen. Ich musste mich erstmal klären und selber meine Ängste und Gedanken sortieren. Ich wollte weg von der selektiven Wahrnehmung und Platz für andere Themen schaffen. Jetzt bin ich so weit, dass ich sagen kann, dass es mir gelungen ist. Ich denke, dass in jeder Krise eine Chance steckt und hoffe, dass die Menschen umdenken werden. Vor allem diejenigen, die Entscheidungen für medizinische Themen, Wirtschaft oder Politik treffen. Ich für mich kann schauen, wie ich in Zukunft mit Krisensituationen umgehen möchte und wie ich es schaffe auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. Was ist für mich wichtig? Wer ist für mich wichtig? Wie und welche Entscheidungen muss ich treffen? Diese Fragen beschäftigten mich und ich konnte sie auch für mich beantworten. Welche Werte und Normen möchte ich meinen Kindern heute weitergeben. Ich bin ihr Vorbild und so wie ich in dieser Krise mich verhalte, so werden sie in Zukunft mit ihren umgehen.
Wir haben mit den Mädels viel darüber gesprochen wie sie ihr Leben möglichst sicher aufbauen können. Beruf, Familie wo und wie leben. Wie bleibt man gesund, wie schützt man sich und andere vor jeglichen Gefahren. Mit 16 und 20 versteht man das alles. Mit 3 nicht. Aber man spürt und beobachtet was Mama und Papa tun, sagen und fühlen..