Tätowiert - asozial

Früher galten Menschen die ein Tatoo trugen als asozial. In den Köpfen der Menschen schwirrten Bilder oder Wörter wie: Verbrecher, womöglich Mörder, böse, hart, muss man aus dem Weg gehen, psychisch auffällig, liebt wohl Schmerzen, kaputte Familie, unterste Schicht der Gesellschaft, Motorradclub, Knast, Säufer, Arbeitslosigkeit, schlimme Kindheit und und und..
Früher hat man Kinder mit einer Behinderung versteckt, nicht gut behandelt, hat ein Bild im Kopf gehabt von Schmarotzern die nichts für die Gesellschaft beitragen und um die man sich nur kümmern muss.. Noch früher... muss ich nicht sagen... FALSCH!

ABSOLUT FALSCH!

HEUTE werden wir immer wieder eines neuen belehrt! Menschen die Tattoos tragen sind fantastisch! Sie setzen Zeichen, zeigen mit den Bildern auf ihren Körpern für was sie stehen, was sie ausmacht, wer sie sind! Sie trauen sich das zu zeigen was alle anderen mühsam verstecken.
HEUTE sprechen die Behinderten Menschen offen über sich und was sie bewegt, was sie sich wünschen von der Gesellschaft und tragen absolut Wertvolle Dinge für diese bei. Heute wird niemand versteckt und es wird sich nicht geschämt.
HEUTE ist es wichtig, dass wir uns auf Andere einlassen, dass wir offener werden, dass wir ein Miteinander erschaffen. Wir können so viel voneinander lernen! Inklusion beginnt in unseren Köpfen und wir sind ein Beispiel für unsere Kinder!

Und jetzt zeigt Euch und Eueren Standpunkt! Her mit den Tatoos😁

Dieses Tattoo wurde gestochen von @ofpaintheart