12. Dez, 2019

 

 

Im Podcast Hotel Matze von mit Vergnügen hörte ich eine Redewendung „ - Hast du Scheiße am Schuh, hast du Scheiße am Schuh..“

Bis vor kurzem hatten wir eine Menge von der braunen Masse unter unseren Fußsohlen.

Es gibt einfach Momente im Leben, die genau nur das zu bieten haben.

Es liegt dann an uns wie wir damit umgehen und was wir damit anfangen.

Die beste Variante ist, wenn wir auch noch daraus etwas lernen.

Unsere „Scheiße“ kommt von der Seite der unangenehmen Bazillen.

Diese breiteten sich so ungefähr überall aus.

Über Wochen kämpften wir gegen sie an, bis wir letztendlich kapitulierten und uns dem hingaben. Das bedeutet, dass jedes Mitglied unserer Familie buchstäblich FLACH lag.

Wenn einer es durch hatte kam der nächste, und der Nächste hatte dann eine Mutation der Bazillen und steckte des weiteren seinen neben an an.

Nun ja, es mag seine angenehmen Seiten zu haben und auch notwendig sein, sich zum Beispiel von innen zu reinigen, aber wenn es dann aufs Gemüt geht und seine Fühler auf andere legt, um auch diese mit dunklem Nebel zu verwirren, dann wird es unangenehm und anstrengend.

Es schmerzt im Rücken und macht zum Beispiel die Knie kaputt.

Gott sei Dank gehören wir zu den Spezies die von innen heraus leuchten und schaffen es uns den Weg gegenseitig zu weisen.

Wie Leuchttürme stehen wir da und bestrahlen die Dunkelheit des Anderen für einen Augenblick. Das hilft um zu verarbeiten und letztendlich sich zu regenerieren.

Gelernt haben wir: Jeder braucht seine Zeit, jeder hat seine eigene Strategie mit Dingen umzugehen, mach das was dir gut tut und sich richtig anfühlt, mach ne Pause und versuche das schlechte Gewissen weg zu atmen. Xboy hat nie schlechtes Gewissen - lach

 

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Xboy ist jetzt 2 Jahre und 9 Monate alt.

Seit der Katheter Untersuchung am Herzen und dem Schirmchen der eingesetzt worden ist macht der kleine Mann große Fortschritte und ist kaum zu stoppen.

Körperlich und Kognitiv blüht er richtig auf. Es macht Spaß ihm zuzuschauen.

Ich kann es immer noch nicht fassen und glauben, dass er jetzt laufen kann.

Jeden Tag bewundere ich es aufs Neue.

Er versteht alles was man zu ihm sagt, befolgt einfache Anweisungen, kann sich auf eine Sache konzentrieren und übt stets seine Feinmotorik.

Musik ist weiterhin sein Liebstes. Rhythmus gibt ihm die Möglichkeit sich zu spüren.

Er besucht weiterhin Physiotherapie und in die Krippe kommt seine Logopädin.

Sprechen ist aber nicht so sein momentan. Mit Vorliebe den Namen unseren Hundes - Ela

So heißt übrigens jeder andere Hund auch.

Mama und Papa sind oft im Vokabular erhalten. Ab und zu kommt das Wort Ball zur Sprache und das war es auch.

Gebärden versteht er, macht sie auch gerne nach, benutzt aber wenige davon selbst.

Wir verstehen uns oft ohne Worte, es ist aber manchmal auch frustrierend für beide Seiten.

Es gibt Momente wo es ein Ratespiel ist und wenn es zu lange dauert wird der Keks nörgerlig.

Ich kenne ihn aber nicht sauer oder wütend. Er hat noch nie rumgeschrien oder sich auf den Boden geworfen. Er hat sich noch nie gewährt oder war mega bockig. Das kommt bestimmt noch..

 

Hoffentlich haben wir den Nebel jetzt gänzlich vertrieben und unser Immunsystem aufgebaut.

Gestärkt und fast wie neu freuen wir uns auf das Weihnachtsfest.

Wir lieben die Lichterketten, die Wärme- im innen und außen, den Weihnachtsbaum, den Duft des Zimts und des Lebkuchens, sowie unsere Traditionen

 

Mein Wunsch für Weihnachten - ist Schnee, und die restlichen Wünsche können wir uns nur selbst erfüllen.

Es wird ein tolles Fest!

Wir werden bis 01.01 tanzen, singen, spielen, nette Menschen um uns haben.

Feuer anzünden, Kerzen entzünden und unseren Vorfahren gedenken.

 

Ma und Dziadek ( Opa) feiern Geburtstag und wir stoßen auf unseren zweiten Hochzeitstag an.

 

Euch wünschen wir metaphorisch ausgedrückt: nach Hause zu kommen.

 

Eure Ma