Es ist Sonntag, 6.30 Uhr und ich kann nicht schlafen...

Einfach so. Die Zeit des Träumens ist um und ich bin wohl ausgeschlafen.

In der letzten Stunde habe ich sowieso nur meine Gedanken gewälzt...von Höckchen zum Stöckchen- das sagt man doch so?

Und das Üble daran ist, dass man nichts dagegen tun kann.

Die Gedanken drängen sich einem förmlich auf, springen einen an und bleiben kleben und haften wie so ein Kaugummi auf das man zufällig draufgetreten ist..

Du gibst dir große Mühe es abzumachen- geht aber nicht.

Dann versuchst du einfach nicht darauf zu achten, dass du bei jedem Schritt kleben bleibst- funktioniert auch nicht.

Also bleibt dir nichts anderes übrig als beklebt zu wälzen Cool

Es gibt diese schönen Gedanken..schöne Erinnerungen, Urlaubsdinge, romantischer Natur, emotionaler Natur...

Es gibt aber auch diese nicht so positiven Dinge...alte Kriegsverletzungen, verlorene Schlachten, läßtige Verplichtungen, Dinge auf die man kein Bock mehr hat, Ängste...

Jetzt ratet mal welche euch am liebsten besuchen wenn ihr nicht schlafen könnt?

Also mich die zweiten!Ärgerlich

Ich hatte nun keine Lust mehr mich ihnen auszusetzen und sitze jetzt hier im Wohnzimmer.

Habe Fotos sortiert, mir meinen Blog durchgelesen.

Ganz ehrlich, das macht man als Autor, Verfasser oder wie man das nennt, eher selten, bis nie.

Ich las es mir so durch, entdeckte ein paar Fehler und überlegte mir wie ich es so finde...

Ich überlegte ob ich was verändern sollte und wie ich es fortführen möchte...

Die Resonanz nach fast einem Jahr ist eher positiv, nicht übertrieben und zart- bedeutet, dass es einige Rückmeldungen gab und das es den Lesern vorwiegend gut gefällt.

Die Seite wurde um die 12000 mal angeklickt- 1000 mal bestimmt von mirLautes Lachen

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Ich denke, dass das alles gut ist. Einige sprachen mich persönlich an oder schrieben mich an.

Danke für Eure Rückmeldung- so weiß ich, ungefähr, ob die Richtung stimmt.

 

Warum schreibe ich?

Ist es denn richtig private Dinge, Fotos zu veröffentlichen?

Wieviel will ich preisgeben?

 

Ich schreibe in erster Linie für mich, dann für Xboy, dann für Euch.

Ich möchte Mut machen.

Mut zum Leben,

Mut zur anderes sein,

Mut zu kämpfen,

Mut Dinge vielleicht mal von einer anderen Perspektive zu betrachten.

Glück oder Unglück ist hier die Frage.

Mut um zu versuchen mal die positiven Seiten zu sehen und das Beste daraus zu machen.

Das Leben ist manchmal schwer und wir tun es uns schwer und andere tuen es uns schwer...Aber muss es denn schwer sein? Oder, sich so anfühlen?

Mut ehrlich und authentisch zu sein.

Mut Gefühle zu zeigen, über sie zu reden,

Schwäche und Stärke in sich wahrzunehmen,

Fehler machen zu dürfen, ein Mensch zu sein.

so wie wir sind, ohne uns zu verstellen.

Ich möchte Mut machen, dass ein behindertes Kind zwar eine Herausforderung ist, unser Leben aber sehr bereichert!

Uns vieles lehrt, neue Wege aufzeigt!

Uns wachsen lässt- wahrscheinlich auch verzweifeln... Alles gehört zum Leben dazu.

Für mich schreibe ich um zu verarbeiten, um mir selbst Mut zu machen, mich zu hinterfragen, an mir zu arbeiten.

Für Xboy damit er eine bleibende Erinnerung von mir hat..wenn ich mal nicht mehr bin..

Allerdings weiß ich nicht ob es ihm gefällt...

Darüber mache ich mir Gedanken und werde in mich gehen.

Er wird schon bald 1 Jahr alt.

Ich möchte überlegen ob ich ab dann aufhöre sein Gesicht zu fotografieren..

Meine großen Kinder wollen es nicht, dass ich sie im Internet präsentiere, vielleicht möchte Xboy es auch nicht. Momentan kann er nichts dazu sagen.

 Was meint Ihr?

Seid verrückt und wunderbar

 Eure Ma